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Darum lohnt es sich Erbrecht gründlich zu lernen

  • Erbrecht regelt, was mit Vermögenswerten nach dem Tod einer Person geschieht und ist ein zentraler Teil des Zivilrechts.
  • Warum ist ein Testament sinnvoll? Es sorgt für Klarheit und verhindert Streitigkeiten unter Erben.
  • Erbrecht lernen ist anspruchsvoll – spätestens, wenn Du wissen willst, wie gesetzliche und testamentarische Erbfolge miteinander konkurrieren.
  • Mit Erbrecht verstehst Du, warum Pflichtteilsansprüche nicht einfach durch ein Testament ausgeschlossen werden können.
  • Erbrecht überrascht – wer die Frist zur Ausschlagung einer Erbschaft ignoriert, kann plötzlich für Schulden haften.
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Welche Themen kommen auf mich zu?

Erbrechtumfasst 5 Themenbereiche:

  • Einführung
  • Gesetzliche Erbfolge
  • Gewillkürte Erbfolge
  • Ausschluss von der Erbfolge
  • Schenkung von Todes wegen
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Wissenswertes über
Erbrecht

Das Erbrecht ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt und bestimmt, was mit dem Vermögen einer verstorbenen Person geschieht. Es schützt die sogenannte Testierfreiheit, also das Recht, den Nachlass nach den eigenen Vorstellungen zu regeln. Gleichzeitig garantiert es nahen Angehörigen durch das Pflichtteilsrecht eine Mindestbeteiligung am Nachlass.

Die Bedeutung von Testament und gesetzlicher Erbfolge

Wer kein Testament hinterlässt, unterliegt der gesetzlichen Erbfolge. Diese folgt festen Regeln, bei denen enge Familienangehörige bevorzugt werden. Ein Testament erlaubt es, individuelle Wünsche umzusetzen und die gesetzliche Reihenfolge zu ändern. Dabei müssen jedoch formale Anforderungen beachtet werden, da ein fehlerhaft errichtetes Testament unwirksam sein kann.

Eine Erbschaft kann nicht nur Vermögen, sondern auch Schulden umfassen. Wer erbt, übernimmt auch die Verbindlichkeiten des Erblassers, sofern er die Erbschaft nicht rechtzeitig ausschlägt. Die Frist hierfür beträgt sechs Wochen ab Kenntnis der Erbschaft. Um das Risiko einer Überschuldung zu vermeiden, gibt es zudem Möglichkeiten der Nachlassverwaltung oder Nachlassinsolvenz.

Erbrecht in der Praxis

Erbrecht ist mehr als nur Theorie. Es ist ein Werkzeug, um Streitigkeiten innerhalb von Familien zu verhindern und Vermögenswerte sinnvoll zu verteilen. Testamentsvollstrecker übernehmen eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der letzten Wünsche des Verstorbenen. Gleichzeitig kann es in Erbengemeinschaften zu komplexen Verhandlungen kommen, insbesondere bei der Verwertung des Nachlasses.

Das Erbrecht ist eng mit anderen Rechtsgebieten wie dem Steuer- oder Familienrecht verbunden. Ein tiefes Verständnis der gesetzlichen Regelungen ist entscheidend, um Erbansprüche sicher zu prüfen und durchzusetzen.

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Wie Jurafuchs Dir schnell Erbrecht beibringt:

  • Definitionstrainer: Wichtige Begriffe wie „Pflichtteil“, „Erbengemeinschaft“ oder „Testierfreiheit“ sicher beherrschen.
  • Prüfungsschemata: Klare Strukturen, um Fragen zur Erbfolge oder zur Ausschlagung einer Erbschaft zu lösen.
  • Praxisnahe Fälle: Realistische Szenarien, z. B. die Geltendmachung eines Pflichtteilsanspruchs oder die Verwaltung einer Erbengemeinschaft.
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Die beliebtesten Fälle zum Thema Strafrecht

Diese Fälle & Rechtsprechungen mit Lösung zum Thema Strafrecht wurden von den Jurafuchs-Wissen-Nutzern zuletzt am häufigsten aufgerufen.

(Fall) Erbrecht - Prinzip der Universalsukzession (§ 1922 Abs. 1 BGB)
Zivilrechtliche Nebengebiete > Erbrecht

(Fall) Erbrecht - Prinzip der Universalsukzession (§ 1922 Abs. 1 BGB)

Erblasser E hat seine beiden Kinder S und T als alleinige Erben eingesetzt. Zu seinem Vermögen gehören zwei Grundstücke von gleichem Wert. Wie ist die Eigentumslage nach dem Tod des E?

Zugewinngemeinschaft enterbter Ehegatte (Vertiefungsfall 1)
Zivilrechtliche Nebengebiete > Erbrecht

Zugewinngemeinschaft enterbter Ehegatte (Vertiefungsfall 1)

Der Erblasser E und seine Ehefrau F lebten im Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Kurz vor seinem Tod hat E von der Untreue seiner Ehefrau erfahren. Diese hatte ihn Zeit seines Lebens mit seinem Bruder B betrogen. Infolgedessen hat E die beiden in seinem Testament „enterbt“. E hat keine weiteren Verwandten.

Auslegung - Andeutungstheorie (Fall)
Zivilrechtliche Nebengebiete > Erbrecht

Auslegung - Andeutungstheorie (Fall)

Der verwitwete Erblasser E hat zwei Söhne. In seinem Testament hat er bestimmt, dass beide Söhne je eines seiner Grundstücke erhalten sollen, wobei auf einem ein Weinberg steht. Auf Familienfeiern hatte E stets vor Zeugen ausgesagt, dass der ältere Sohn den Weinberg erben solle. E hatte jedoch vergessen, diese Verfügung in das Testament aufzunehmen.

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Was Studierende über Jurafuchs sagen.

d
descedo
★★★★★
"Die Aufbereitung ist mehr als genial... hat mir sogar eine Examensklausur gerettet."
a
annaxxxannaxx
★★★★★
Bin überzeugt! Schreibe meine ersten Zivilrechts-Klausur bald und habe durch die "Fragen in der App mehr gelernt als in der Vorlesung!!"
H
Hanna A M
★★★★★
"Habe mit dieser App für Strafrecht gelernt und 13 Punkte geschrieben. Das Lernen macht Spaß und die Fragen sind sehr gut aufgebaut!"
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